Projekttage an der Rgelschule Otto Dix in Gera am 14./15.10.2020

14.10.2020: 24 Schüler der 5. Klasse der Regelschule Otto-Dix Gera beschäftigten sich mit der Weißen Elster während ihrer Projektwoche. Am ersten Tag berichteten die Schüler von ihrer Befragung zum Hochwasser 2013. Sie stellten fest, welche Ortsteile in Gera überschwemmt waren und wo das Wasser Schäden anrichtete an Brücken oder Kleingärten. Einige Schüler und ihre Eltern oder Großeltern waren auch direkt davon betroffen gewesen. Im zweiten Schritt erforschten Sie die Eigenschaften von Wasser und die Wirkungen dieser Eigenschaften im Fließgewässer, zum Beispiel dass ein Fluss natürlicherweise nicht geradeaus sondern in Schleifen fließt, in sogenannten Mäandern.

15.10.2020: Die Fünftklässler der Otto-Dix-Schule beschäftigten sich heute mit der Ökologie eines Flusses. Sie untersuchten die Gewässerstruktur und erfuhren, was die natürliche Gestalt von Flussbett, Ufer und Aue sind. Mit Kescher und Bestimmungsbuch ging es an die Weiße Elster in Untermhaus. Auf der Suche nach Indikatortieren der Gewässergüte wie Schnecken, Insektenlarven und Wasserkäfern fanden sie leider nur vereinzelte Fischbrut. Durch den Regen der letzten Tage war die Weiße Elster angeschwollen, so dass die Schüler nicht mehr zu den vorherigen Uferzonen und zu den Steinen im Flussbett gelangten. Dort würden sich vielleicht noch einzelne Tiere finden lassen, wenn sie nicht durch die fehlende Uferstruktur mit dem Regenwasser davongeschwemmt worden sind.

 

Preisträgerin Mara Roth löst ihren Gutschein ein

Am 25. Oktober 2020 setzte eine Preisträgerin des diesjährigen Flusstagebuch-Wettbewerbs an der Weißen Elster ihren Gutschein ein. Mara Roth begab sich zusammen mit ihrer Mutter und ihren Freundinnen auf eine Schlauchbootfahrt auf der Weißen Elster bei Wünschendorf. Die Geocaching begeisterte Familie hebte dabei noch einen schwierigen Cache. Der nur vom Wasser aus zugängliche kleine Schatz verbarg sich in einer Felsspalte. Bei sonnigem Wetter und bester Stimmung wirkte das herbstliche Elstertal ein wenig wie Kanada zum Indian Summer. Das war ein Erlebnis auf der Weißen Elster, das lange nachwirkt.

Familie Roth beim Geocaching

Einblicke in die Flusstagebücher der Wettbewerbsteilnehmer

Im Rahmen des Wettbewerbs „Flusstagebuch“, haben sich mehrere Kinder in den Sommerferien auf Entdeckungstour an der Weißen Elster begeben. Dabei hielten sie all ihre Eindrücke und neuen Forschungserkenntnisse in einem Flusstagebuch fest.

In ihren Tagebüchern berichten die Kinder von Tieren, die sie am Ufer aber auch in der Weißen Elster selbst entdeckt haben. Dabei gerieten insbesondere Fische und Libellen in den Fokus der Entdecker. Sie fotografierten diese oder zeichneten sie nach. Auch die Pflanzen rund um den Fluss wurden in den Tagebüchern genau beschrieben und in ihren Arten bestimmt. Neben den Tieren und Pflanzen, welche sich rund um die Weiße Elster befinden, wurde auch der Fluss selbst erforscht. So hielten die Kinder auch Fließgeschwindigkeiten, Wasserstände und die Flussbreiten fest. Ein weiteres Thema in den Tagebüchern ist die Verunreinigung des Flusses. Einige Kinder bargen sogar Gegenstände aus dem Fluss. Ebenso wurden Vorschläge gemacht, wie die Weiße Elster attraktiver gestalten könnte.

Insgesamt sind sehr detailreiche und insbesondere kreative Flusstagebücher entstanden, die im Folgenden exemplarisch dargestellt sind.

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Sarah Rieck

 

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Sophia Prager

 

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Lukas, Dominik, Elias, Tm und Theo

 

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Mara Roth

Preisverleihung Wettbewerb Flusstagebuch

Am Sonntag, dem 20.09.2020 fand die Preisverleihung des Wettbewerbs Flusstagebuch in Wünschendorf statt. Dieser Wettbewerb wurde von der ThLG ausgerufen und soll auch die Kleinsten der Gesellschaft auf das Thema Gewässer- und Hochwasserschutz aufmerksam machen.

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren hatten die Möglichkeit während ihrer Sommerferien die Weiße Elster zu erkunden und dies in einem Flusstagebuch zu dokumentieren.

In den eingereichten Flusstagebüchern beschrieben die Kinder, welche Tiere und Pflanzen sie am und im Fluss entdeckt haben. Ihre Forschungsergebnisse dokumentierten sie außerdem mit Fotos, selbstgemalten Bildern oder eingeklebten Blättern. Auch der Pegelstand und die Fließgeschwindigkeiten wurden von einigen Kindern festgehalten.

Die Preisträgerinnen

Die besten Flusstagebücher wurden bei dieser Veranstaltung geehrt. Sie erhielten Flaschen und Gutscheine, die von der ThLG gesponsert wurden. Anschließend an die Ehrung gab es außerdem noch eine Bootsfahrt auf der Weißen Elster zur Überraschung.

Wir gratulieren allen Kindern und bedanken uns für eure kreative Arbeit!

Erörterungstermin in Crossen-Ahlendorf und Caaschwitz am 03./04.03.2020

Zu den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen hat am 03./04.03.2020 in Crossen-Ahlendorf und Caaschwitz ein Erörterungstermin mit den Betroffenen und Trägern öffentlicher Belange stattgefunden. Es wurden durch die Obere Wasserbehörde 18 Festlegungen zur weiteren Betrachtung durch den Unternehmensträger getroffen. Diese Festlegungen werden derzeit geprüft und bearbeitet.

Projektwoche am Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz vom 20.-24. Januar 2020

Schüler und Schülerinnen des Ulf-Merbold-Gymnasiums recherchierten zu Hochwasserereignissen an der Weißen Elster in Greiz. Im Rahmen der Projektwoche stellten sie ihre Ergebnisse vor. Sie untersuchten Eigenschaften fließenden Wassers in Experimenten und erhielten bei einem Rundgang durch die Stadt Einblicke in die Planungen zu Hochwasserschutzmaßnahmen für Greiz.

Busexkursion zum physikalischen Modell des geplanten Flutkanals Greiz in Schleusingen am 17.09.2019

Mit aufgeschlossener Stimmung machten sich 26 Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse des Ulf-Merbold-Gymnasiums aus Greiz auf den Weg zum Hydrolabor des Instituts für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie (IWSÖ) in Schleusingen. Zum dritten Mal hatte die Thüringer Landesgesellschaft (ThLG) zur Busexkursion eingeladen und sich dabei auf die jüngere Generation konzentriert.

Nach einer Einführung zum Hydrolabor sowie zur Planung des Flutkanals und dem Modell konnten die Schülerinnen und Schüler das Modell der Ausleitung der Weißen Elster in den Flutkanal im Maßstab 1:25 besichtigen. Das physikalische Modell dient dazu, verschiedene Hochwasserereignisse zu simulieren und zum Beispiel Fragestellungen zum Sedimenttransport und Treibgut zu untersuchen. Doch auch die Schülerinnen und Schüler waren vorbereitet. Mit selbstgebauten Papierschiffchen konnten die Bedingungen eines HQ50 und eines HQ100 hautnah beobachtet werden. Für die Gewinner der entstandenen Papierschiffrennen gab es einen kleinen Preis. Auftretende Fragen wurden von den Mitarbeitern des Hydrolabors sowie von der ThLG beantwortet.

Nach einer Stärkung mit Thüringer Rostbratwürsten und Grillkäse erhielten die Schülerinnen und Schüler noch eine kurze Unterweisung in Gewässerökologie und konnten die Fischaufstiegsanlagen des Hydrolabors begutachten, bevor der Bus wieder in Richtung Greiz aufbrach.

Busexkursion zum physikalischen Modell des geplanten Flutkanals Greiz in Schleusingen am 03.09.2019

Bei gutem Wetter machten sich 28 interessierte Teilnehmende aus Verwaltung, Verbänden und Vereinen und interessierte Greizerinnen und Greizer auf den Weg zum Hydrolabor des Instituts für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie (IWSÖ) in Schleusingen und nach Eisfeld. Ein weiteres Mal hatte die Thüringer Landesgesellschaft (ThLG) interessierte Greizerinnen und Greizer zur Busexkursion eingeladen.

Nach einer Einführung zum Hydrolabor sowie zur Planung des Flutkanals und dem Modell konnten die Teilnehmenden das Modell der Ausleitung der Weißen Elster in den Flutkanal im Maßstab 1:25 besichtigen. Das physikalische Modell dient dazu, verschiedene Hochwasserereignisse zu simulieren und zum Beispiel Fragestellungen zum Sedimenttransport und Treibgut zu untersuchen. Nachdem das Modell aus allen Perspektiven betrachtet und bereits erste Fragen beantwortet wurden, konnten die Teilnehmenden die Simulation eines HQ50 und eines HQ100 verfolgen. Auftretende Fragen wurden von den Mitarbeitern des Hydrolabors sowie von der ThLG beantwortet.

Nach einer Stärkung mit Thüringer Rostbratwürsten und Grillkäse ging es für die Exkursionsteilnehmenden nach Eisfeld. Dort konnten die Teilnehmenden unter der Leitung von einem Mitarbeiter des Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) die laufenden Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz in Eisfeld besichtigen.

Die nächste Veranstaltung findet bereits am 17. September 2019 mit Schülerinnen und Schülern des Ulf-Merbold-Gymnasiums in Greiz statt.

Projekttag mit Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Regelschule „Hans Settegast“ Bad Köstritz am 21. August 2019

Die 5. Klasse der Regelschule Bad Köstritz war in ihrer ersten Schulwoche auf Erkundung an der Weißen Elster unterwegs. Begleitet von einem Mitarbeiter der Thüringer Landgesellschaft konnten sie von den geplanten Maßnahmen zum Schutz ihres Ortes vor Hochwasser der Weißen Elster erfahren. In kurzen Spielen richteten sie ihre Aufmerksamkeit auf die Aue, die Baumarten und menschliche Einflüsse. Am Ufer fanden sie einen jungen Grünfrosch, eine Kleinlibellenlarve und Wasserschnecken.