Preisträgerin Mara Roth löst ihren Gutschein ein

Am 25. Oktober 2020 setzte eine Preisträgerin des diesjährigen Flusstagebuch-Wettbewerbs an der Weißen Elster ihren Gutschein ein. Mara Roth begab sich zusammen mit ihrer Mutter und ihren Freundinnen auf eine Schlauchbootfahrt auf der Weißen Elster bei Wünschendorf. Die Geocaching begeisterte Familie hebte dabei noch einen schwierigen Cache. Der nur vom Wasser aus zugängliche kleine Schatz verbarg sich in einer Felsspalte. Bei sonnigem Wetter und bester Stimmung wirkte das herbstliche Elstertal ein wenig wie Kanada zum Indian Summer. Das war ein Erlebnis auf der Weißen Elster, das lange nachwirkt.

Familie Roth beim Geocaching

Einblicke in die Flusstagebücher der Wettbewerbsteilnehmer

Im Rahmen des Wettbewerbs „Flusstagebuch“, haben sich mehrere Kinder in den Sommerferien auf Entdeckungstour an der Weißen Elster begeben. Dabei hielten sie all ihre Eindrücke und neuen Forschungserkenntnisse in einem Flusstagebuch fest.

In ihren Tagebüchern berichten die Kinder von Tieren, die sie am Ufer aber auch in der Weißen Elster selbst entdeckt haben. Dabei gerieten insbesondere Fische und Libellen in den Fokus der Entdecker. Sie fotografierten diese oder zeichneten sie nach. Auch die Pflanzen rund um den Fluss wurden in den Tagebüchern genau beschrieben und in ihren Arten bestimmt. Neben den Tieren und Pflanzen, welche sich rund um die Weiße Elster befinden, wurde auch der Fluss selbst erforscht. So hielten die Kinder auch Fließgeschwindigkeiten, Wasserstände und die Flussbreiten fest. Ein weiteres Thema in den Tagebüchern ist die Verunreinigung des Flusses. Einige Kinder bargen sogar Gegenstände aus dem Fluss. Ebenso wurden Vorschläge gemacht, wie die Weiße Elster attraktiver gestalten könnte.

Insgesamt sind sehr detailreiche und insbesondere kreative Flusstagebücher entstanden, die im Folgenden exemplarisch dargestellt sind.

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Sarah Rieck

 

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Sophia Prager

 

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Lukas, Dominik, Elias, Tm und Theo

 

Ausschnitt aus dem Flusstagebuch von Mara Roth

Preisverleihung Wettbewerb Flusstagebuch

Am Sonntag, dem 20.09.2020 fand die Preisverleihung des Wettbewerbs Flusstagebuch in Wünschendorf statt. Dieser Wettbewerb wurde von der ThLG ausgerufen und soll auch die Kleinsten der Gesellschaft auf das Thema Gewässer- und Hochwasserschutz aufmerksam machen.

Kinder zwischen 8 und 12 Jahren hatten die Möglichkeit während ihrer Sommerferien die Weiße Elster zu erkunden und dies in einem Flusstagebuch zu dokumentieren.

In den eingereichten Flusstagebüchern beschrieben die Kinder, welche Tiere und Pflanzen sie am und im Fluss entdeckt haben. Ihre Forschungsergebnisse dokumentierten sie außerdem mit Fotos, selbstgemalten Bildern oder eingeklebten Blättern. Auch der Pegelstand und die Fließgeschwindigkeiten wurden von einigen Kindern festgehalten.

Die Preisträgerinnen

Die besten Flusstagebücher wurden bei dieser Veranstaltung geehrt. Sie erhielten Flaschen und Gutscheine, die von der ThLG gesponsert wurden. Anschließend an die Ehrung gab es außerdem noch eine Bootsfahrt auf der Weißen Elster zur Überraschung.

Wir gratulieren allen Kindern und bedanken uns für eure kreative Arbeit!

Erörterungstermin in Crossen-Ahlendorf und Caaschwitz am 03./04.03.2020

Zu den geplanten Hochwasserschutzmaßnahmen hat am 03./04.03.2020 in Crossen-Ahlendorf und Caaschwitz ein Erörterungstermin mit den Betroffenen und Trägern öffentlicher Belange stattgefunden. Es wurden durch die Obere Wasserbehörde 18 Festlegungen zur weiteren Betrachtung durch den Unternehmensträger getroffen. Diese Festlegungen werden derzeit geprüft und bearbeitet.

Projektwoche am Ulf-Merbold-Gymnasium Greiz vom 20.-24. Januar 2020

Schüler und Schülerinnen des Ulf-Merbold-Gymnasiums recherchierten zu Hochwasserereignissen an der Weißen Elster in Greiz. Im Rahmen der Projektwoche stellten sie ihre Ergebnisse vor. Sie untersuchten Eigenschaften fließenden Wassers in Experimenten und erhielten bei einem Rundgang durch die Stadt Einblicke in die Planungen zu Hochwasserschutzmaßnahmen für Greiz.

Busexkursion zum physikalischen Modell des geplanten Flutkanals Greiz in Schleusingen am 17.09.2019

Mit aufgeschlossener Stimmung machten sich 26 Schülerinnen und Schüler einer 9. Klasse des Ulf-Merbold-Gymnasiums aus Greiz auf den Weg zum Hydrolabor des Instituts für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie (IWSÖ) in Schleusingen. Zum dritten Mal hatte die Thüringer Landesgesellschaft (ThLG) zur Busexkursion eingeladen und sich dabei auf die jüngere Generation konzentriert.

Nach einer Einführung zum Hydrolabor sowie zur Planung des Flutkanals und dem Modell konnten die Schülerinnen und Schüler das Modell der Ausleitung der Weißen Elster in den Flutkanal im Maßstab 1:25 besichtigen. Das physikalische Modell dient dazu, verschiedene Hochwasserereignisse zu simulieren und zum Beispiel Fragestellungen zum Sedimenttransport und Treibgut zu untersuchen. Doch auch die Schülerinnen und Schüler waren vorbereitet. Mit selbstgebauten Papierschiffchen konnten die Bedingungen eines HQ50 und eines HQ100 hautnah beobachtet werden. Für die Gewinner der entstandenen Papierschiffrennen gab es einen kleinen Preis. Auftretende Fragen wurden von den Mitarbeitern des Hydrolabors sowie von der ThLG beantwortet.

Nach einer Stärkung mit Thüringer Rostbratwürsten und Grillkäse erhielten die Schülerinnen und Schüler noch eine kurze Unterweisung in Gewässerökologie und konnten die Fischaufstiegsanlagen des Hydrolabors begutachten, bevor der Bus wieder in Richtung Greiz aufbrach.

Busexkursion zum physikalischen Modell des geplanten Flutkanals Greiz in Schleusingen am 03.09.2019

Bei gutem Wetter machten sich 28 interessierte Teilnehmende aus Verwaltung, Verbänden und Vereinen und interessierte Greizerinnen und Greizer auf den Weg zum Hydrolabor des Instituts für Wasserwirtschaft, Siedlungswasserbau und Ökologie (IWSÖ) in Schleusingen und nach Eisfeld. Ein weiteres Mal hatte die Thüringer Landesgesellschaft (ThLG) interessierte Greizerinnen und Greizer zur Busexkursion eingeladen.

Nach einer Einführung zum Hydrolabor sowie zur Planung des Flutkanals und dem Modell konnten die Teilnehmenden das Modell der Ausleitung der Weißen Elster in den Flutkanal im Maßstab 1:25 besichtigen. Das physikalische Modell dient dazu, verschiedene Hochwasserereignisse zu simulieren und zum Beispiel Fragestellungen zum Sedimenttransport und Treibgut zu untersuchen. Nachdem das Modell aus allen Perspektiven betrachtet und bereits erste Fragen beantwortet wurden, konnten die Teilnehmenden die Simulation eines HQ50 und eines HQ100 verfolgen. Auftretende Fragen wurden von den Mitarbeitern des Hydrolabors sowie von der ThLG beantwortet.

Nach einer Stärkung mit Thüringer Rostbratwürsten und Grillkäse ging es für die Exkursionsteilnehmenden nach Eisfeld. Dort konnten die Teilnehmenden unter der Leitung von einem Mitarbeiter des Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) die laufenden Baumaßnahmen zum Hochwasserschutz in Eisfeld besichtigen.

Die nächste Veranstaltung findet bereits am 17. September 2019 mit Schülerinnen und Schülern des Ulf-Merbold-Gymnasiums in Greiz statt.

Projekttag mit Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Regelschule „Hans Settegast“ Bad Köstritz am 21. August 2019

Die 5. Klasse der Regelschule Bad Köstritz war in ihrer ersten Schulwoche auf Erkundung an der Weißen Elster unterwegs. Begleitet von einem Mitarbeiter der Thüringer Landgesellschaft konnten sie von den geplanten Maßnahmen zum Schutz ihres Ortes vor Hochwasser der Weißen Elster erfahren. In kurzen Spielen richteten sie ihre Aufmerksamkeit auf die Aue, die Baumarten und menschliche Einflüsse. Am Ufer fanden sie einen jungen Grünfrosch, eine Kleinlibellenlarve und Wasserschnecken.

Projektage mit Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Regelschule „Hans Settegast“ Bad Köstritz im Juli 2019

Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse beschäftigten sich vier Tage mit der Weißen Elster. Sie interviewten ihre Eltern, Großeltern oder Nachbarn zu Hochwasserereignissen und fanden heraus, dass nicht nur 2013, sondern auch 1981 und 1954 Jahrhunderthochwasser die Orte überschwemmten. In Experimenten konnten sie die Versickerungsfähigkeit von Oberflächen auf ihrem Schulhof und die Kraft von Wasser testen. Dazu hielten sie einen langen Schlauch aus dem Fenster und „stapelten“ 2 Liter Wasser darin. Kaum einer konnte das Schlauchende dann noch mit dem Daumen verschließen.

Am zweiten Tag ging es an die Weiße Elster zur Untersuchung der Tierwelt und der Gewässergüte.

Am dritten Tag ging es auf Naturerlebniswanderung und Exkursion mit den Fachplanern der Landgesellschaft. Sie erfuhren, dass Deiche verlegt werden und eine große Flussschleife entstehen sollen. Damit bekommt der Fluss mehr Platz.

Der Höhepunkt des Projektes war die Schlauchbootfahrt auf der Weißen Elster. Manche Schüler hatten viel Spaß dabei, das Wasser und die Strömung hautnah zu erleben.