Aktionen an der Weißen Elster (Greiz) im Schuljahr 2020/21

23.06.2021 Förderschule Weida

Die Schüler und Schülerinnen der Werkstufe der Förderschule Weida luden Susanne Mohr (Umweltpädagogin) zu sich in die Schule. Sie hörten von den Hochwasserschutzplänen an der Weißen Elster in Greiz. Da die Weida direkt an ihrer Schule vorbeifließt und ein Zufluss der Weißen Elster ist, wollten sie mehr über das Fließgewässersystem erfahren. An dem Projekttag untersuchten sie ganz praktisch die Gewässergüte der Weida anhand der Wassertiere.

24.06.2021 Lessing-Grundschule Greiz, Klasse 4a

Die Schüler und Schülerinnen der 4. Klasse der Grundschule Gotthold-Ephraim Lessing aus Greiz konnten sich bei einem Rundgang durch die Neustadt einen Eindruck von der Weißen Elster und der Hochwasserschutzanlagen machen. Susanne Mohr (Umweltpädagogin) erklärte Ihnen, wie das Jahrhunderthochwasser bis in die Neustadt kam, warum die Mauer im Park noch mit Sandsäcken verstärkt wird. Sie schauten sich den aktuellen Pegel an und forschten nach Zeigertieren für die Wassergüte im Fluss. Die Tiere kennen zu lernen, war besonders spannend. Höhepunkt war es, eine gerade geschlüpfte Libelle, die ins Wasser gefallen war, wieder zu retten. Es gab auch einige nasse Füße, weil die Gummistiefel nicht hoch genug waren.

25.06.2021 Lessing-Grundschule Greiz, Klasse 4a

Nun war die zweite 4. Klasse der Grundschule Gotthold-Ephraim Lessing unterwegs. Sie liefen entlang der Weißen Elster von der Neustadt bis zum Schlosspark. Die Schüler entdeckten dabei Hochwasserschutzanlagen wie eine Rückstauklappe und konnten die Geschwindigkeit des Flusses messen. Susanne Mohr (Umweltpädagogin) hatte für jedes Team eine Forschertasche mit Maßband und Stoppuhr mitgebracht. Auch die Wassertemperatur wurde gemessen, da sie ein Indiz für den Sauerstoffgehalt im Wasser ist. Es wurden Egel, Strudelwürmer, Eintags- und einige Köcherfliegenlarven gefunden. Sie sind Anzeiger für die Gewässergüte der Weißen Elster in Greiz. Eine Schülerin war überrascht, wie viele Tiere im Fluss leben.

Grundschüler in Greiz unterwegs

Zu spannenden Ausflügen an die Weiße Elster begaben sich am Mittwoch 21.07.2021 Grundschüler aus Greiz und Irchwitz. Die Kinder trafen sich mit Umweltpädagogin Susanne Mohr am Pegelhaus in der Greizer Innenstadt. Nicht nur der aktuelle Pegelstand der Elster konnte abgelesen werden. Die Angaben zu den Hochwasserereignissen der Jahre 1954 und 2013 zeigten den Kindern auch, dass sie an ihrem Standort auf dem Elsterparkplatz damals schon längst im Wasser gestanden hätten. Susanne Mohr erklärte den Kindern, dass neue Hochwasserschutzanlagen wie Mauern und Deiche geplant werden, um die Menschen in Greiz künftig besser vor Jahrhunderthochwassern zu schützen.

Auf der Erlebnisführung konnten die Kinder den Lebensraum Flussaue und seine Wassertiere kennen lernen. Mit Schale und Küchensieb gingen die Kinder auf Entdeckungsreise. Unter Steinen und an Wasserpflanzen in einer flacheren Wasserzone wurden sie fündig. Larven von Eintags- und Köcherfliegen, Strudelwürmer und Schlammschnecken kamen zum Vorschein. Ein langer dicker Egel in einer Pfütze sorgte für große Fragezeichen bei der zweiten Gruppe. Bei näherem Hinschauen gab es auf dem zeitweilig überspülten Parkplatz in kleinen Wasserstellen allerlei zurückgebliebene Wassertierchen. Die Schülerinnen und Schüler waren ganz begeistert, wie viele verschiedene Tierarten sie dort fanden. In einer ruhigeren Zone unter der Brücke konnten sie auch Fischbrut beobachten. Nach dem Bestimmen landeten die gefundenen Tiere dann wieder im Fluss.

Kinder der Grundschule Greiz und Irchwitz mit Susanne Mohr

 

Entdeckungen am Fluss